Der Chemnitzer Friedenstag 05.03.2020

Der Chemnitzer Friedenstag am 5. März 2020 war ein nachdenklicher und trotzdem bunter, lebendiger Tag, mit vielen Besuchern, ganz im Zeichen des Friedens.

Die Chemnitzer Friedenswege führen zum Neumarkt von Chemnitz

Die traditionellen Friedenswege starteten 2020 vom Stadlerplatz, von der Propsteikirche St. Johannes Nepomuk, der Friedenskirche, der St. Petrikirche und der St. Markuskirche. 17 Uhr machten sich die Teilnehmer auf den Weg zum Neumarkt, wo sie dann dem Hauptprogramm „Kultur-Sprache-Religion“ folgten. Die Hauptveranstaltung „Kultur-Sprache-Religion“, am 5. März vor dem Rathaus, ausgestaltet durch die Jüdische Gemeinde Chemnitz, hatte auf die Besucher eine starke emotionale Wirkung. Zum Abschluss der Hauptveranstaltung ließen die Besucher weiße Ballons in den Himmel steigen: als Zeichen des Friedens und ihrer Verbundenheit mit der Jüdischen Gemeinde.

Die Ausstellung "Gedenken. Mahnen. Widerstand" von VVN-BdA

Die Ausstellung „Gedenken. Mahnen. Widerstand“ von VVN-BdA zog hunderte Besucher an, die lange an der Ausstellung verweilten. Die Ausstellung zeigt Spuren des Krieges, der Verfolgung und des Widerstandes in unserer Heimatstadt, historische Orte, die ihre Geschichte nicht ohne weiteres preisgeben, Gedenksteine und Plätze, die klar zur Mahnung und Erinnerung aufrufen. VVN-BdA Chemnitz hat diese Ausstellung für den diesjährigen Chemnitzer Friedenstag konzipiert und umgesetzt.

Chemnitzer Schülerinnen und Schüler gestalteten die Friedensbanner

Friedensbanner, gemalt von Chemnitzer Schülerinnen und Schülern, schmückten die Gebäude rund um den Neumarkt. Aktion C organisiert seit vielen Jahren dieses Kunstprojekt, für das Chemnitzer Kinder und Jugendliche zum Chemnitzer Friedenstag 7 Meter lange Banner gestalten.

Die Hauptveranstaltung wurde dieses Jahr von der Jüdischen Gemeinde ausgestaltet.

Die Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag und der Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V. bedankt sich bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben, besonders der Jüdischen Gemeinde für die Ausgestaltung der Hauptveranstaltung, der Oberbürgermeisterin für ihre eindringlichen Worte zu Beginn der Hauptveranstaltung „Kultur-Sprache-Religion“, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten Chemnitz (VVN-BdA) für die Präsentation der Ausstellung „Gedenken. Mahnen. Widerstand“ auf dem Neumarkt, der Stadt Chemnitz und den Städtischen Theatern für die großartige Unterstützung und den vielen, vielen Helfern.

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