DemokratieStützPunkt

Das Projekt DemokratieStützPunkt Chemnitz wurde als Kooperation zwischen dem Bürgerverein FUER Chemnitz e.V., vertreten durch Sabine Kühnrich, der Migrationsbeauftragten der Stadt Chemnitz Etelka Kobuß und Dr. Ulf Bohmann von der TU Chemnitz ins Leben gerufen, um einen Beitrag zu leisten, damit unsere Stadt als Europäische Kulturhauptstadt ein bunter, weltoffener und angstfreier Ort ist, für Gäste, wie auch für Chemnitzerinnen und Chemnitzer.

Dazu wurden in Werkstatttreffen gemeinsam mit unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren der Chemnitzer Zivilgesellschaft Strategien und Interventionen ausgearbeitet, die das demokratische Potenzial der Kulturhauptstadt hervorheben und eine klare Position gegen Diskriminierung und menschenfeindliche Einstellungen ausdrücken.

Vielleicht haben Sie dieses Banner schon im Stadtbild entdeckt? Im Rahmen der gemeinsamen Werkstätten wurde unter anderem das Spruchbanner „Kultur ist eine Migrantin“ entwickelt. Eine kleine Erinnerung daran, dass sich Kultur, dank vielfältiger Einflüsse, immer wieder neu erfindet.

In Werkstatttreffen wurde auch über Wege diskutiert, von Diskriminierung Betroffene Unterstützung zu bieten und ein Netzwerk von Verbündeten zu formen, die mit dieser Haltung gemeinsam das demokratische Miteinander aktiv gestalten möchten. Aus diesen Gesprächen ist das Konzept der DemokratieStützPunkte entstanden.

Ein Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und durch Bundesmittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Außerdem werden wir unterstützt durch die Amadeu-Antonio-Stiftung.