Vereinsleben

10.09.2016 – Vereinsausfahrt nach Bad Schlema und Schneeberg

Am 10. September des vergangenen Jahres machten wir uns mit 14 Personen auf den Weg nach Bad Schlema und Schneeberg. Was als Busfahrt geplant war, wurde nun mit eigenen PKW`s durchgeführt. Schade, das Programm wäre auch für 50 Leute interessant gewesen.

Zuerst besuchten wir das Uranbergbaumuseum in Bad Schlema. Herr Meinel, selbst Urgestein der Wismut und jetzt Leiter des Museums, hat uns in kompetenter und manchmal auch lustiger Art die Geschichte des Kurortes als Radiumbad Oberschlema mit den weltweit stärksten Radiumquellen und natürlich die Bergbaugeschichte vom Beginn der Tätigkeit der SDAG Wismut ab 01.01.1954 erläutert.

2016 - Ausflug Bad Schlema & Schneeberg Fotos und Schautafeln stellen die Besiedlungs- und Bergbaugeschichte des Ortes dar. Es sind sehr viele persönliche Leihgaben der Bergleute zu sehen. Neben einem Modell des Ortes kann man sich auch über die Sanierung der Haldenlandschaft informieren.

Nach gutem Mittagessen in der „Thüringer Klause“ ging es weiter nach Schneeberg.

2016 - Ausflug Bad Schlema & Schneeberg
 
Der Besuch der Kirche St. Wolfgang mit ihrem berühmten Cranach-Altar, deren gesamte Rekonstruktion nach mehreren Jahren kurz vor dem Abschluss stand, war durch eine sehr eindrucksvolle Führung ein besonderes Erlebnis. Zum Abschluss unseres Besuches in Schneeberg haben wir uns von der Sternenwelt und den Planeten unseres Sonnensystems im Zeiss-Planetarium verzaubern lassen. Dazu hat das neue 360 Grad Erlebnis im Zeiss-Planetarium in Schneeberg beigetragen.

2016 - Ausflug Bad Schlema & SchneebergSeit dem 18. September 2015 können die Besucher des Zeiss-Planetariums in Schneeberg die Faszination des Weltalls hautnah erleben: fremde Planeten, unvorstellbar große Galaxien und schwarze Löcher und dies in einer völlig neuen Sehqualität, seit 2015 auf der Basis von 6 Full-HD-Beamern mit Weitwinkelperspektive.

Damit steht eines der schärfsten Planetarien Europas nunmehr auch in Schneeberg. Die Sternwarte verfügt über ein 600 mm – Spiegelteleskop – das größte im Freistaat Sachsen – mit dessen Hilfe bis zu 70 Millionen Sterne am gesamten Himmel sichtbar werden können. Mit bloßem Auge befinden sich nur etwa 6000 Sterne im sichtbaren Bereich.

Ein interessanter Tag mit neuen schönen Erlebnissen, das war die einstimmige Meinung aller Mitgereisten.

(Text: Siegfried Bauer)

28.03.2015 – Ausflug zur Glashütte und in das Müglitztal

Ausflug Glashütte & Müglitztal Am 28. März haben 23 Vereinsmitglieder und Gäste an einer Busfahrt durch die Täler der Weißeritz und der Müglitz teilgenommen. Die Ziele waren am Vormittag das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte und am Nachmittag das Barockschloss Weesenstein. Herr Rehn, selbst ein Leben lang in der Glashütter Uhrenindustrie tätig, brachte uns in einer 1 1⁄2 stündigen Führung sowohl die Geschichte als auch die technisch interessantesten Erzeugnisse durch sein außerordentlich kompetentes Wissen näher.

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Wenn auch die Zeit nicht ausreichte, um über alles im Museum zu berichten, Herr Rehn hätte gut und gerne 3 Stunden erzählen können, so ist uns trotzdem ein guter Überblick gegeben worden. Wie groß das Interesse war, zeigten auch die vielen Fragen und Diskussionen. Mancher hat sich vorgenommen, das Museum privat nochmals zu besuchen. Rund um Glashütte kann man darüber hinaus auch sehr schöne Wanderungen unternehmen.

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Die Weiterfahrt pünktlich 12 Uhr war zusätzlich ein schönes landschaftliches Erlebnis, zumal dann auch die Sonne die Wolken beiseite geschoben hat, die uns dann für den Rest des Tages begleitete. Das gemeinsame Mittagessen haben wir in Pfeffersacks königlicher Schlossküche eingenommen, rustikale Gastlichkeit seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, also schon seit über 100 Jahren.

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Jedem stand danach genügend Zeit zur Verfügung, das Schloss selbst zu erkunden. Das war nicht schwer, denn die Räume und das Interieur sind übersichtlich und liebevoll präsentiert. Sehr eindrucksvoll auch der Blick vom oben gelegenem Zugang zum Schlosshof auf den wunderschönen Barockgarten. Die Bilder vom Hochwasser 2002 zeigen, welche Mühe erforderlich war und zum Teil noch ist, um die alte Schönheit wieder herzustellen, was übrigens für das gesamte Müglitztal und auch für das Tal der Weißeritz gilt.

Ausflug Glashütte & Müglitztal

Die Rückreise, die wieder durch die sehr schöne Landschaft des Osterzgebirges führte, verlief ebenso reibungslos und planmäßig, weshalb wir auch pünktlich wieder in Chemnitz angekommen sind, dafür und für die gesamte umsichtige Fahrweise gilt unserem Fahrer ein herzliches Dankeschön.

(Text: Siegfried Bauer / Fotos: Hellfried Malech)

06.11.2014 – Vereinstreffen im Fraunhofer Institut – Eine unsichtbare Welt

Das Vereinstreffen führte uns am 6. November in eine seltsame, schwer fassbare, aber trotzdem interessante, fast mystische Welt der Mikro- und Nanotechnik. 10 Vereinsmitglieder hatten sich ein Herz gefasst und das neue Physikgebäude des Fraunhofer Instituts besucht. Das große neu entstandene Gelände an der TU Chemnitz ist ein sehr eindrucksvoller Wissenschaftspark, der Grundlagenforschung und praxisbezogene Forschung zusammenführt. Im Foyer des modern gestalteten Gebäudes des Physikinstitutes begrüßte uns Prof. Dr. Albrecht und erläuterte uns zuerst, welche Sparten in den drei Etagen ihre Büros und Laboratorien eingerichtet haben und was für Aufgaben deren Mitarbeiter wahrnehmen.

Jede Etage ist farbig anders gestaltet, so dass auch der zerstreuteste Professor oder der, der noch einer werden will, seinen Arbeitsbereich problemlos wiederfindet. Nach dieser Einleitung führte uns zuerst Herr Dr. Franke, Praktikumsleiter des Fortgeschrittenenpraktikums durch die Räume des Schülerlaboratorien, wo er interessante Versuchsanordnungen aufgebaut hatte. Diese praktischen Vorführungen waren natürlich besonders anschaulich und jeder konnte sich persönlich ein Bild von der Laborarbeit machen.

Diese Schülerlaboratorien werden auch von den Physiklehrern unserer Schulen gern für den Unterricht genutzt, da die Möglichkeiten für solche Experimente in den Schulen natürlich nicht gegeben sind. Also eine wunderbare Sache für die Schullandschaft unserer Region. Es gibt da z. B. Rastertunnelmikroskope, mit denen man einzelne Atome ablesen kann – also ein Gebiet der Atomphysik.

Weiterhin ist auch ein Optikkabinett vorhanden. So wurde uns die Wirkungsweise von Glasfaserkabeln demonstriert oder die Holografie, ein fotografisches Verfahren zum Erzeugen räumlicher Bilder mittels Laserstrahlen. Prof. Dr. Albrecht erläuterte uns anschließend die Bedingungen, die für Reinräume erforderlich sind.

So verfügt das Institut über einen Reinraum der Klasse 10, die höchste „Sauberkeitsstufe“, die gegenwärtig erreichbar ist. Hier werden u.a. Leiterplatten hergestellt, die im Wechsel mit Atomlagen von Kobalt -magnetisch- und Platin -unmagnetisch- bestehen.

Diese wissenschaftliche Leistung wurde 2007 mit dem Nobelpreis gewürdigt. Danach hat uns Prof. Dr. Magwerle, der im Institut der Chef für die chemische Physik ist, in das Reich der Forschung mit Kunststoff eingeführt, ein interessantes Gebiet der Grundlagenforschung dieses Hauses. Die Teilnehmer unseres „wissenschaftlichen“ Ausflugs in die Gebiete der Mikro- und Nanotechnik haben sicher nicht alles verstanden, was uns in den genannten Bereichen vorgeführt wurde, aber interessant war es allemal und jeder hat für sich etwas Neues erfahren, und das ist gut so.

Deshalb möchte ich mit einem Zitat von A. Einstein enden: „Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge ist erloschen“.

(Text: Siegfried Bauer)

18.11.2014 – Mitgliederversammlung Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V.

Die Mitgliederversammlung wurde durch einen lebendigen Vortrag von Johannes Schulze, ehemaliger Geschäftsführer der Freien Presse, bereichert. Johannes Schulze informierte über „GROSSE CHEMNITZER“, ein Projekt des Rotary Clubs Chemnitz . Im Wallweg am Roten Turm sind „Denk-Mal“ Platten eingelassen, welche die Erinnerung an Chemnitzer Persönlichkeiten wecken und aufrecht erhalten.

In launiger Form gliederte Johannes Schulze seine Ausführungen über die ausgewählten 20 GROSSEN CHEMNITZER in Rubriken wie Zeit und Geschichte – Herkunft – Namen – Ankunft und Abgang –Kultur und Industrie – Evolution. Das war spannend und kurzweilig! Von Agricola bis Heym, der Älteste und der Jüngste.

Über Tauber – Brandt – Schrag –Schmidt Rottluff – Neefe – Mejo – Schreiber Weigand, die reiche Anzahl der Kulturvertreter.
Zu Andrè – Bertsch – Diehl – Esche – Hartmann – Möbius –Schönherr – Schwalbe – Sterzel – Weinhold, den Architekten, Industriellen und Kommunalpolitikern.

Immer gab es etwas Neues und Ungewöhnliches über diese Persönlichkeiten zu hören. Die lebhafte Debatte unter den Anwesenden war hörbares Zeichen eines Dankes, der hiermit nochmals ausgesprochen werden soll.

(Text: Hartwig Albiro)