… weil mich die Entwicklung von Chemnitz interessiert

Mitglied S. Bauer
Siegfried Bauer

Ich bin 1938 geboren und heute selbst stolzer Vater, Großvater und sogar Urgroßvater. Viele Jahre war ich im Bauwesen tätig, zuerst als Bauleiter im Talsperrenbau und später in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz u.a. verantwortlich für die Chemnitzer Straßenbrücken. Irgendwann hatte mich unser Ehrenvorsitzender Herr Hartwig Albiro angesprochen und in den Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V. eingeladen. Da mich die Entwicklung von Chemnitz interessiert, bin ich dieser Einladung gerne gefolgt. Seit dem habe ich in den Projekten Graffiti FUER CHEMNITZ und früher als Mitglied der Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag mitgewirkt. Noch heute engagiere ich mich beim Chemnitzer Friedenstag sowie als Jury-Mitglied des Chemnitzer Friedenspreises und finde die Entwicklung der Bewerbungsthemen und das Kennenlernen der Nominierten sehr bewegend.

In Hinsicht auf die Kulturhauptstadtbewerbung von Chemnitz würde ich mich freuen, wenn wir die Idee den Fluss Chemnitz zwischen dem Pfortensteg und dem Wehr an der Georgstraße anzustauen wieder aufgreifen und somit das Stadtzentrum rund um die Chemnitz als Ausflugsziel wieder attraktiver machen könnten. Der Gedanke ist einen Boots- und Gondelbetrieb auf diesem Flussabschnitt und vielleicht sogar über eine Schleuse zum Schlossteich mit Anlegemöglichkeiten an den Ufern der Chemnitz zu Restaurants, Bars und Cafés anzubieten. Schön wäre es auch, wenn wir das Projekt Graffiti wieder zu neuem Leben erwecken. Chemnitzer Schüler und professionelle Sprayer könnten somit das Stadtbild positiv ergänzen.

Für ein weltoffenes Chemnitz

Mitglied C. Kempe-Schönfeld
Cynthia Kempe-Schönfeld

Mit meiner Tätigkeit im Bürgerverein FUER CHEMNITZ möchte ich weitere Akzente für ein weltoffenes und kreatives Chemnitz setzen. In der bewegten Vergangenheit unserer Stadt waren es stets die Blicke über die Grenzen hinaus, sei es in Kultur, Forschung oder Wirtschaft, die in unserer Stadt so manches mal im Verborgenen, aber auch mit stiller Anerkennung Großes bewirkten. So mag es typisch für unsere Bürgerschaft sein, dass wir leise stolz auf unsere Heimat sind, ohne stets die Errungenschaften ins Licht zu rücken. Leider vergessen wir dabei aber auch so manches und schauen nur auf Zukünftiges. Herausforderungen, die wir gemeinsam meistern können und mit Blick auf neue Generationen meistern werden.

In Chemnitz geboren, habe ich schon früh meine Leidenschaft für die Geschichte der Region und deren Vermittlung entdeckt. So war es nahezu selbstverständlich, dass ich an der hiesigen Technischen Universität Lehramt für Geschichte und Ethik studierte und meine Promotion begann. Neben ersten Veröffentlichungen zur Unternehmerfamilie Hartmann arbeitete ich bei vielen Ausstellungen für das städtische Schlossbergmuseum, entwickelte pädagogische Angebote für das Industriemueum Chemnitz und leitete das Deutsche Spielemuseum. Den Chemnitzer Netzwerkern vergangener Generationen folgend, führte mich mein Weg zudem quer durch Deutschland und Europa um letztendlich immer wieder heimzukehren.

Gemeinsam mit meinem Mann engagiere ich mich seit Jahren im Chemnitzer Kulturbetrieb. Ob Richard-Hartmann-Jahr, die jährlich stattfindenden Chemnitzer Spieletage oder unsere Arbeit im Deutschen und Sächsischen Museumsbund – stets sind wir bemüht Wissen zu bewahren und spielerisch Freude zu vermitteln. Hierzu gründeten wir zusammen mit Gleichgesinnten z.B. im Frühjahr 2016 den anerkannt gemeinnützigen Chemnitzer Würfeltürmer e.V.

Nachdem unsere Tochter Sophia Amelie 2015 auf die Welt gekommen war, übernahm ich den Vorsitz der European Society of Game-Collectors e. V., einem europaweit agierenden Verein von Spielesammlern, und gründete gemeinsam mit meinem Mann das Sächsische Institut für Spielpädagogik, -forschung und -systematik SIS³. Dies bildet den Rahmen für unser weiteres Engagement in der Region.

Konkret möchte ich in den kommenden Monaten die Öffentlichkeitswirksamkeit des Vereines unterstützen. Regelmäßige Pressemitteilungen, die Teilnahme an Ausschuss- und Ratssitzungen sowie der Kontakt mit lokalen Vertretern aus Kultur, Wirtschaft und Politik sollen die Anliegen des Vereines vertreten.

… weil Chemnitz meine Heimatstadt ist

Ronald Langhoff

Ich bin beim Bürgerverein für Chemnitz, weil meine Schule ein gemeinsames Projekt zum Gedenken an Stefan Heym mit dem Bürgerverein durchführte. Ich bin dann dabei geblieben. Heute kümmere ich mich ein wenig um die Webseite und bin Mitglied der Jury des Chemnitzer Friedenspreises, … weil Chemnitz meine Heimatstadt ist.

Mitmachen statt meckern

Mitglied J. Haupt
Jacqueline Haupt

Ich bin beim Bürgerverein für Chemnitz, weil ich meine Energie nicht darin verschwenden möchte, mich darüber zu beschweren, was mir alles nicht gefällt. Ich möchte lieber mitmachen sodass es mir gefällt, gemeinsam mit Menschen die sich für andere einsetzen ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Chemnitz ist lebens- und liebenswert und nach 12 Jahren in den alten Bundesländern wieder meine Heimat, die auch ich gerne teile.