Chemnitzer Friedenspreis 2018

Vorschläge bis zum 15. Januar 2018 erbeten

Chemnitzer Friedenspreis
 
Anfang März 2018 – im Vorfeld des Chemnitzer Friedenstages am 5. März – wird vom Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V. in Zusammenarbeit mit der Migrationsbeauftragten der Stadt der Chemnitzer Friedenspreis verliehen. Dies wird bereits das 15. Mal sein.

Ausgezeichnet und gewürdigt werden können Personen, Organisationen, Projekte und Initiativen, die einen Beitrag für ein gewaltfreies Miteinander leisten, für ein friedliches Chemnitz sorgen und das Zusammenleben verschiedener Kulturen fördern.

Der erste Preis besteht aus einer Skulptur des Chemnitzer Bildhauers Erik Neukirchner und einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Die Zweit- und Drittplatzierten können sich über ein Preisgeld von 300 Euro bzw. 200 Euro freuen. Es kann zusätzlich ein Ehrenpreis für jahrzehntelanges Arbeiten für ein friedliches Chemnitz verliehen werden.

Alle Chemnitzerinnen und Chemnitzer, Vereine und Initiativen sind aufgefordert, geeignete Personen und Projekte vorzuschlagen. Auch Selbst-Bewerbungen sind möglich. Mitglieder der Jury werden die Vorschläge prüfen und besuchen. Über die Vorschläge wird dann später in der Jury abgestimmt. Bewerbungsschluss ist Montag, der 15. Januar 2018.

Für den Chemnitzer Friedenspreis 2017 standen mehr als 30 Nominierte zur Auswahl. Die Jury –bestehend aus namhaften Persönlichkeiten der Stadt Chemnitz– und der Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V. hoffen auch diesmal auf eine ähnlich hohe Beteiligung.

Bewerbungen und Vorschläge sind bitte zu richten an:

Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V.
Straße der Nationen 45
09111 Chemnitz
E-Mail: bv-fuer-chemnitz@gmx.de

oder

Migrationsbeauftragte der Stadt Chemnitz
Postadresse: c/o. Sozialamt, Bahnhofstraße 54A in 09111 Chemnitz,
E-Mail: migrationsbeauftragte@stadt-chemnitz.de

CANTO GENERAL – DER GROSSE GESANG

Donnerstag, 23. November 2017

19.00 Uhr | TIVOLI (Loft), Dr.-Külz-Str. 3, 09599 Freiberg

QUIJOTE lädt ein:

„CANTO GENERAL – DER GROSSE GESANG“

Für 3 Stimmen - Trio Quijote Chemnitz Text: Pablo Neruda / Musik: Mikis Theodorakis

In deutscher Sprache und musikalischer Bearbeitung für 3 Stimmen erarbeitet und umgesetzt vom Chemnitzer Trio QUIJOTE

Sabine Kühnrich (Gesang, Flöte)
Ludwig Streng (Gesang, Piano, Bouzouki)
Wolfram Hennig-Ruitz (Gesang, Gitarre)

Das Poem „CANTO GENERAL“ des chilenischen Dichters und Literaturnobelpreisträgers Pablo Neruda ist eines der bedeutendsten Werke der lateinamerikanischen Dichtkunst. Mit der Musik von Mikis Theodorakis wurde es auch in Europa populär und gilt bis heute als Symbol für eine friedliche und gerechte Welt.

Sabine Kühnrich und Ludwig Streng haben für 7 von Theodorakis komponierten Teile aus dem „CANTO GENERAL“ deutsche Nachdichtungen geschrieben. Begleitet wurde die Arbeit von aufwendigen Recherchen, um den Zuhörern zwischen den musikalischen Teilen einen historischen Kontext und Informationen über die Zeit der Entstehung des Poems und des Oratoriums geben zu können. Dafür besuchten sie im Sommer 2013 auch Mikis Theodorakis, mit dem sie über seine Begegnungen mit Neruda und die Arbeit an diesem Werk sprachen.

Kontakt:
Sabine Kühnrich & Ludwig Streng | www.quijote.de
Tel./ Fax: 0371 – 311771 | Mobil: 0177 – 2231335

Karten unter: 03731-2678933 | www.tivoli-freiberg.de

Besuch des VW Motorenwerks Chemnitz

Am 10. August 2017 lud der Vorstand des Bürgervereins FUER CHEMNITZ e.V. zum diesjährigen Vereinsausflug ein. Etwa 35 Mitglieder folgten der Einladung und begaben sich auf einen spannenden Rundgang durch das VW Motorenwerk Chemnitz.

Aufgrund unserer doch recht hohen Teilnehmerzahl bildeten wir zwei Gruppen, die von je einem fach- wie sachkundigen Besucherführer betreut wurden. Ein herzlicher Dank bereits an dieser Stelle an Herrn Schwarze und Herrn Hoffmann, die uns ein sehr lebendiges Bild der Materie vermitteln konnten!

Nach einigen Belehrungen zu Beginn – „Bitte bleiben Sie in der Gruppe!“, „Bitte achten Sie auf Fahrzeuge, die unseren Weg kreuzen!“, „Bitte fotografieren Sie auf KEINEN Fall!“ – starteten wir unsere Touren. Ein kurzer Einführungsfilm im Besucherzentrum erinnerte zunächst an die Geschichte des Produktionsstandortes an der Kauffahrtei: Es befindet sich mit einer Fläche von 213.000 m² auf dem ehemaligen Chemnitzer Gelände der früheren Auto Union AG, genau gegenüber deren erster eigenen Firmenzentrale. Die Geschichte des Werkes geht auf das VEB IFA-Kombinat Karl-Marx-Stadt zurück. In den 1980er Jahren begann man hier mit der Lizenzproduktion des Viertaktmotoren VW EA111 für VW (unter anderem für den VW Polo) und für die Pkw-Modelle Wartburg 1.3 (ab 1988) und Trabant 1.1 (ab 1990). Nach der Einstellung der Fertigung dieser beiden Modelle im Jahr 1991 engagierte sich die Volkswagen AG und errichtete ein modernes Komponentenwerk.

Sehr anschaulich wurden auch die baulichen Veränderungen des Areals in den letzten Jahrzehnten gezeigt. Es ist schon erstaunlich, welche gesetzlichen und Umweltvorgaben es zur Bebauung von Produktionsflächen im Wohnumfeld zu beachten gilt. Mittlerweile sind alle Flächen auf dem Werksgelände bebaut wie die Grafik (Quelle: www.volkswagen-sachsen.de) zeigt.

Grundsätzlich ist das Motorenwerk Chemnitz in die mechanische Bearbeitung, die Motoren- und Baugruppenmontage und die Service-Bereiche gegliedert. Die Produktionsabläufe werden von Hightech-Bearbeitungszentren, technisch anspruchsvollen und komplexen Montagelinien, modernen Prüfzentren und einer exzellent ausgebildeten Belegschaft (derzeit ca. 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) bestimmt. Die Tageskapazität im Motorenwerk Chemnitz liegt bei 3.200 Motoren, 3.500 Satz Ausgleichswellen und etwa 1.000 integrierten Ventiltriebmodulen. (vgl. www.volkswagen-sachsen.de)
Insbesondere die zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekte kennzeichnen die Innovationskraft und den Erfolg des Werks Chemnitz, das 2009 als „Fabrik des Jahres“ in der Kategorie „Hervorragendes Innovationsmanagement“ ausgezeichnet wurde. 2014 bekam das Motorenwerk als Industriestandort das Zertifikat in Gold und 2016 in Platin von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen verliehen. (vgl. Besucherbroschüre Volkswagen Sachsen GmbH)

Mit diesen Kennzahlen und Hintergrundinformationen ausgestattet, startete der Rundgang durch zwei der Produktionshallen: die mechanische Fertigung und die Motorenmontage. In letzterer konnten wir den Werkerinnen und Werkern am Fertigungsband direkt über die Schultern bei der Arbeit zuschauen. Und es wurde deutlich, dass trotz einer immer weiter fortschreitenden Technisierung der Abläufe ein großer Teil der Motorenfertigung immer noch in Handarbeit zu erledigen ist und gut ausgebildetes Personal erfordert. Leistungsvorgaben, modernes Fabrik- und Produktionsmanagement, Mitarbeiterbeteiligung, Mitarbeiterfürsorge – alle diese Themen interessierten uns und unsere Fragen wurden geduldig beantwortet.

Die Köpfe voll mit neuen Eindrücken und etwas platten Füßen beendeten wir nach zwei Stunden Fußmarsch unseren Rundgang über das Gelände und durch die Hallen des VW Motorenwerkes. Wir danken unserem Vorstandsmitglied Siegfried Bauer für die tolle Organisation des Ausflugs, den Mitgliedern für ihr Interesse, den Besucherführern für ihre Zeit und ihr Wissen – und hoffen auf eine rege Beteiligung am nächsten Ausflug!

(Text: Cynthia Kempe-Schönfeld)

Eine runde Sache – 60 Jahre auf Erden

Der Vorstand sowie einige Mitglieder des Bürgervereins FUER CHEMNITZ e.V. ließen sich nicht lumpen und gratulierten ihrem Vorsitzenden Frank Blumstein zum dritten 40. Geburtstag.

Zu gutem Essen, Sekt und Bier lud Herr Blumstein seine Gäste in das Schlosshotel Rabenstein ein. Natürlich krönte diesen wundervollen Abend auch die eine oder andere herrliche Gesangsdarbietung.

Einen weiteren Höhepunkt präsentierte seine Tochter Daniela Boehm und griff den Gedanken des Bürgergartens von Frau Schimpf auf. So konnte jeder für ein Neugeborenes oder einen lieben Menschen eine Rose im Schlossgarten des Hotels pflanzen. „Ich könnte mir diese Aktion mehrfach in der Stadt vorstellen. Vielleicht gibt es ja weitere Nachahmer…“

Das hoffen und wünschen wir auch und sagen herzlichen Dank an Frank Blumstein, Daniela Boehm, das Team vom Schlosshotel Rabenstein und natürlich den zahlreichen Gästen für diesen traumhaften Abend.

200 Jahre Singakademie Chemnitz

Am Samstag den 14. Oktober feierte die Singakademie Chemnitz e.V. ihr 200-jähriges Bestehen in der St. Markuskirche u.a. mit Julia Ebert, James J. Kee, Sebastian Richter, der Band Quijote mit Sabine Kühnrich, Ludwig Streng und Wolfram Hennig-Ruitz, die Erzgebirgische Philharmonie Aue sowie dem Dirigent Andreas Pabst.

Höhepunkt war die deutsche Erstaufführung von Howard Goodall’s „Every purpose under the heaven“.

Vielen Dank für diesen fantastischen Abend und die traumhafte musikalische Unterhaltung!

… weil mich die Entwicklung von Chemnitz interessiert

Mitglied S. Bauer
Siegfried Bauer

Ich bin 1938 geboren und heute selbst stolzer Vater, Großvater und sogar Urgroßvater. Viele Jahre war ich im Bauwesen tätig, zuerst als Bauleiter im Talsperrenbau und später in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz u.a. verantwortlich für die Chemnitzer Straßenbrücken. Irgendwann hatte mich unser Ehrenvorsitzender Herr Hartwig Albiro angesprochen und in den Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V. eingeladen. Da mich die Entwicklung von Chemnitz interessiert, bin ich dieser Einladung gerne gefolgt. Seit dem habe ich in den Projekten Graffiti FUER CHEMNITZ und früher als Mitglied der Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag mitgewirkt. Noch heute engagiere ich mich beim Chemnitzer Friedenstag sowie als Jury-Mitglied des Chemnitzer Friedenspreises und finde die Entwicklung der Bewerbungsthemen und das Kennenlernen der Nominierten sehr bewegend.

In Hinsicht auf die Kulturhauptstadtbewerbung von Chemnitz würde ich mich freuen, wenn wir die Idee den Fluss Chemnitz zwischen dem Pfortensteg und dem Wehr an der Georgstraße anzustauen wieder aufgreifen und somit das Stadtzentrum rund um die Chemnitz als Ausflugsziel wieder attraktiver machen könnten. Der Gedanke ist einen Boots- und Gondelbetrieb auf diesem Flussabschnitt und vielleicht sogar über eine Schleuse zum Schlossteich mit Anlegemöglichkeiten an den Ufern der Chemnitz zu Restaurants, Bars und Cafés anzubieten. Schön wäre es auch, wenn wir das Projekt Graffiti wieder zu neuem Leben erwecken. Chemnitzer Schüler und professionelle Sprayer könnten somit das Stadtbild positiv ergänzen.

Mein Lieblingsplatz – der Schlossberg ist zu allen Jahreszeiten interessant

Auf dem Schlossberg befinden sich einige der ältesten Gebäude der Stadt – die ehemalige Kloster- und Schlosskirche sowie das Schlossbergmuseum. Als einstiges Kloster St. Marien und kurfürstliches Jagdschloss bieten die heutigen Museumsgebäude viel Raum für persönliche Entdeckungen rund um die Geschichte unserer Stadt. Im Miramar wird nicht nur für unser leibliches Wohl gesorgt, sondern man genießt auch einen wunderbaren Blick über den Schlossteich. Der herrliche Park lädt uns zum Picknick und Spazieren ein, und ist immer wieder Gastgeber herrlicher Veranstaltungen mit musikalischer Umrahmung wie z.B. der Robert-Schumann-Philharmonie…

© Siegfried Bauer | Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V.

Mein Lieblingsplatz – das Stadtbad

Die große und kleine Schwimmhalle des Chemnitzer Stadtbades waren früher mein zweites Zuhause. Als Mitglied der BSG Chemie Chemnitz habe ich mich hier mit Gleichgesinnten zum Trainung und zu Wettkämpfen getroffen. Wir hatten gemeinsam so viel Spaß, dass daraus sogar Freundschaften für’s Leben entstanden…