1. Stammtisch des Bürgervereins FUER CHEMNITZ

Donnerstag, 29. Juni 2017

18.00 Uhr | max louis, Schönherrstraße 8, 09113 Chemnitz

Wir freuen uns auf einen geselligen Abend in der Schönherrfabrik im Restaurant max louis. Jede und Jeder ist herzlich eingeladen sich uns anzuschließen. Mitbringen brauchen Sie nur gute Laune und Appetit…

50 Jahre Militärputsch in Griechenland

Donnerstag, 29. Juni 2017

18.30 Uhr | ROTHAUS e.V., Lohstraße 2, 09111 Chemnitz

Journalistin

21. April 1967 – 21. April 2017
50 Jahre Militärputsch in Griechenland

Ein Plädoyer der griechischen Journalistin Natalia Sakkatou
für eine integrative europäische Geschichtsbetrachtung

mit musikalischen Akzenten von QUIJOTE
(Sabine Kühnrich, Ludwig Streng & Wolfram Hennig-Ruitz)

Am 21. April 1967 putschte sich in Griechenland das Militär an die Macht. Es begann eine brutale Verhaftungswelle. Tausende wurden gefoltert, deportiert, in Lager geschickt. Die stärksten Repressionen hatten die Kommunisten zu erleiden.

Der Machterhalt war das Wichtigste für das Regime, das sich bis Sommer 1974 halten konnte.

Natürlich gab es intensiven Widerstand durch linke und liberal-demokratische Parteien, Bewegungen und Intellektuelle. Sie wurden mit vielfältigen Aktionen aus dem Ausland -besonders aus der BRD- unterstützt. Der Aufstand der Studenten des Athener Polytechnikums im November 1973 war der Anfang vom Ende der Junta.

Natalia Sakkatou ist die Tochter von Vangelis Sakkatos, der 1967, einen Tag nach dem Putsch, das Antidiktatorische Komitee gründete. Zu diesem Zeitpunkt lebte er schon 7 Jahre in Deutschland und organisierte vielfältige Aktivitäten, um seinen Landsleuten beizustehen. Seine Tochter war von Anfang dabei – und deshalb sind ihre Berichte und Analysen zu dieser historischen Zeit auch ein Stück Familiengeschichte.

Der griechische Komponist Mikis Theodorakis konnte zu Beginn des Putsches in den Untergrund gehen – schwierig als Zwei-Meter-Mann. Nach dem er 4 Monate an der Seite der Patriotischen Front gekämpft hatte, wurde er verhaftet, in ein Bergdorf verbannt und später in eines der berüchtigten Konzentrationslager deportiert. Für die Junta war er nicht einer unter vielen. Schon 5 Wochen nach der Machtergreifung verkündeten sie den Armee-Befehl Nr. 13, der es verbot, Musik von Theodorakis zu hören. Das Trio QUIJOTE wird einige Lieder von Mikis Theodorakis aus dieser Zeit in deutscher Sprache singen.

Exemplarisch lassen sich an der Geschichte Griechenlands Entwicklungsabläufe verdeutlichen, die auch heute noch relevant sind. Und wohin zeigt die Situation im heutigen Griechenland und was hat sie mit dem Militärputsch von 1967 zu tun?

Veranstalter: ROTHAUS e.V.

Vereinsausflug zum VW-Motorenwerk

Donnerstag, 10. August 2017

15.00 Uhr | VW-Motorenwerk, Kauffahrtei 47, Torwache A

Vereinsausflug des Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V.

Der Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V. lädt alle Vereinsmitglieder, Ehepartner, Freunde und Interessierte herzlich ein, einen Blick hinter die Kulissen des Produktionsprozesses im Chemnitzer VW-Motorenwerk bei einer sachkundigen Führung zu werfen.

Fragen sind nicht nur erlaubt, sondern werden erwartet.
Das Ganze wird ca. eineinhalb bis zwei Stunden dauern.

Bitte melden Sie sich bis zum 26.07.2017 an:
per E-Mail an bv-fuer-chemnitz@gmx.de
per Telefon unter 0371 – 674 98 84
(Anrufbeantworter ist immer dienstbereit)
per Post oder persönlich in der Straße der Nationen 45

Wir danken vielmals dem Organisator Herrn Siegfried Bauer!

Machen Sie mit bei unserem Projekt die Partnerstädte von Chemnitz

pixabay - jerzykwpodrozy

Wir sind auf der Suche nach Menschen in Chemnitz die ursprünglich aus einer unserer Partnerstädte kommen oder mit diesen eng verbunden sind.

Dazu zählen Akron (USA), Arras (Frankreich), Düsseldorf (Deutschland), Ljubljana (Slowenien), Łódź (Polen), Manchester (England), Mulhouse (Frankreich), Taiyuan (China), Tampere (Finnland), Timbuktu (Mali), Ústí nad Labem (Tschechische Republik) und Wolgograd (Russland).

Was macht diese Stadt aus, welche Erlebnisse verbinden Sie mit dieser und was haben Sie dort schon alles erlebt? Machen Sie mit und melden Sie sich bei uns!

Im Rahmen des 875. Stadtjubiläums von Chemnitz möchten wir ein Projekt eben diesen Partnerstädten widmen und freuen uns auf Ihre Berichte und Mithilfe.

Schicken Sie uns eine E-Mail gerne auch in englischer Sprache an bv-fuer-chemnitz@gmx.de. Wir freuen uns auf Sie!

Stefan-Heym-Förderpreise 2017

„LEBEN HEISST AN ETWAS GLAUBEN“
Stefan Heym

Stefan Heym

Die Bewerbungsfrist für die Stefan-Heym-Förderpreise wurde bis zum 30.06.2017 verlängert. Interessenten haben die Möglichkeit bis dahin ihre Ideen und Projekte zu konkretisieren. Nach der Einreichung der Förderanträge entscheidet das Kuratorium über die Vergabe.

Zusätzlich zum internationalen Stefan-Heym-Preis werden Förderpreise im Gesamtwert von 20.000 Euro an Projekte und Initiativen für Stipendien und zur Unterstützung von Schülerprojekten vergeben, die sich in besonderer Weise mit dem Leben und Werk Stefan Heyms beschäftigen.

Alle natürlichen und juristischen Personen, Initiativen, Institutionen, private und öffentliche Einrichtungen und Vereine können einen Antrag auf Förderung stellen. Dazu muss zusätzlich zum Antrag eine Beschreibung des zu fördernden Projektes (maximal 2 DIN A4 Seiten) sowie eine Kostenaufstellung eingereicht werden.

» Zu den Preisträgern und Veranstaltungen

… weil mich die Entwicklung von Chemnitz interessiert

Mitglied S. Bauer
Siegfried Bauer

Ich bin 1938 geboren und heute selbst stolzer Vater, Großvater und sogar Urgroßvater. Viele Jahre war ich im Bauwesen tätig, zuerst als Bauleiter im Talsperrenbau und später in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz u.a. verantwortlich für die Chemnitzer Straßenbrücken. Irgendwann hatte mich unser Ehrenvorsitzender Herr Hartwig Albiro angesprochen und in den Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V. eingeladen. Da mich die Entwicklung von Chemnitz interessiert, bin ich dieser Einladung gerne gefolgt. Seit dem habe ich in den Projekten Graffiti FUER CHEMNITZ und früher als Mitglied der Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag mitgewirkt. Noch heute engagiere ich mich beim Chemnitzer Friedenstag sowie als Jury-Mitglied des Chemnitzer Friedenspreises und finde die Entwicklung der Bewerbungsthemen und das Kennenlernen der Nominierten sehr bewegend.

In Hinsicht auf die Kulturhauptstadtbewerbung von Chemnitz würde ich mich freuen, wenn wir die Idee den Fluss Chemnitz zwischen dem Pfortensteg und dem Wehr an der Georgstraße anzustauen wieder aufgreifen und somit das Stadtzentrum rund um die Chemnitz als Ausflugsziel wieder attraktiver machen könnten. Der Gedanke ist einen Boots- und Gondelbetrieb auf diesem Flussabschnitt und vielleicht sogar über eine Schleuse zum Schlossteich mit Anlegemöglichkeiten an den Ufern der Chemnitz zu Restaurants, Bars und Cafés anzubieten. Schön wäre es auch, wenn wir das Projekt Graffiti wieder zu neuem Leben erwecken. Chemnitzer Schüler und professionelle Sprayer könnten somit das Stadtbild positiv ergänzen.

Mein Lieblingsplatz – der Schlossberg ist zu allen Jahreszeiten interessant

Auf dem Schlossberg befinden sich einige der ältesten Gebäude der Stadt – die ehemalige Kloster- und Schlosskirche sowie das Schlossbergmuseum. Als einstiges Kloster St. Marien und kurfürstliches Jagdschloss bieten die heutigen Museumsgebäude viel Raum für persönliche Entdeckungen rund um die Geschichte unserer Stadt. Im Miramar wird nicht nur für unser leibliches Wohl gesorgt, sondern man genießt auch einen wunderbaren Blick über den Schlossteich. Der herrliche Park lädt uns zum Picknick und Spazieren ein, und ist immer wieder Gastgeber herrlicher Veranstaltungen mit musikalischer Umrahmung wie z.B. der Robert-Schumann-Philharmonie…

Mein Lieblingsplatz – das Stadtbad

Die große und kleine Schwimmhalle des Chemnitzer Stadtbades waren früher mein zweites Zuhause. Als Mitglied der BSG Chemie Chemnitz habe ich mich hier mit Gleichgesinnten zum Trainung und zu Wettkämpfen getroffen. Wir hatten gemeinsam so viel Spaß, dass daraus sogar Freundschaften für’s Leben entstanden…

Mein Lieblingsplatz – Wasserschloss Klaffenbach

In unmittelbarer Nähe meines Geburtshauses befindet sich das Wasserschloss Klaffenbach. Hier sitze ich gerne mit meiner Familie in der Außenanlage und schwelge hin und wieder in Erinnerungen an meine Kindheit. Im Wasserschloss ist eigentlich immer was los oder die Natur lädt zum Spazieren ein…

Chemnitz will Kulturhauptstadt werden

Am 25.01.2017 beauftragte der Stadtrat Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig eine Bewerbung unserer Stadt Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025 vorzubereiten. Der Leiter des Kulturbetriebs der Stadt Chemnitz Herr Ferenc Csák wird die Leitung des Projektes übernehmen.

Wir begrüßen die Entscheidung und werden das Projekt tatkräftig unterstützen. Der Weg zur Bewerbung wird eine positive Entwicklung der Stadt anstoßen, von der Chemnitz, die Chemnitzer Unternehmen und die Bewohner profitieren werden.

Debattentag zur Bewerbung Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025
Chemnitz bewirbt sich als Kulturhauptstadt Europas 2025

Mit seiner Geschichte, Gegenwart und Zukunft will Chemnitz auch über die Landesgrenzen hinaus sowohl national als auch international wahrgenommen werden. Was also verbindet uns mit Europa? Was hat Chemnitz zu bieten und was macht uns Chemnitzer aus?

Über 50 Initiativen, Kunst- und Kulturvereine werden ihre Kreativität und Leidenschaft einbringen und die kulturelle Vielfalt unserer Stadt hervorheben. Das sind Chemnitzer und Chemnitzerinnen genau wie Sie und wir. Machen Sie doch mit, verraten Sie uns was Chemnitz für Sie bedeutet, was Sie besonders gut finden oder was Sie gerne in unserer Stadt verbessern möchten.

Sie erreichen uns telefonisch unter 0371 – 674 98 84 oder per E-Mail unter bv-fuer-chemnitz@gmx.de.